Künstler 2020

Seit mittlerweile 6 Jahren gibt es die Elitenkonzerte in Born auf dem Darß. Die meist jungen Musiker beherrschen ihre Instrumente perfekt und verzaubern das Publikum mit ihrem außergewöhnlichem Können. Sie sind alle mehrfache Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und musizierten bereits als Solisten mit den großen Orchestern der Welt.

Luda Parhanowskaja
 
24. Mai 2020
Maximilian Beer
9. Juli 2020
10. Juli 2020

Luba Parhanowskaja wurde in der Ukraine geboren und studiert Violine am Konservatorium von St. Petersburg unter Prof. Boris Gutnikov. Nach ihrer Promotion arbeitet sie als Lehrerin für Violine und Kammermusik in Wladiwostok und später in Donezk (Ukraine).

 

Während dieser Zeit spielt sie als Mitglied von Streichduos, Trios, Quartetts und als Solist Kammermusik-Konzerte in ganz Deutschland und Österreich. Heute lebt Luba Parhanowskaja in Israel. Sie spielte unter anderem im „The Israel Camerata Orchestra“ in Jerusalem und im Tel Aviv Chamber Orchestra wie in anderen führenden Orchestern des Landes in verschiedenen unabhängigen Ensembles. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Geigenmusikstücke von Barock bis Moderne.

 

Momentan spielt Luba Parhanowskaja Geige beim Symphony Orchestra von Ramat Gan. Sie ist ferner Gründerin des Streichquartetts "haTikwa" (Hoffnung) und spielt dort die erste Geige. Das Streichquartett tritt bei vielen Festivals in Israel und im Ausland auf.

Maximilian Beer, geb. 2003 in Berlin. Seit 2015 ist er Jungstudent an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" bei Prof. Stephan Picard und seit 2017 am Carl Philipp Emanuel Bach Gymnasium bei Prof. Tomasz Tomaszewski (Universität der Künste Berlin, ehemaliger 1. Konzertmeister der Deutschen Oper Berlin). Maximilian gewann mehrfach den 1. Preis bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert" (2011, 2013, 2016) sowie bei dem „Stockholm Internationale Music Competition"(2016), den 3. Preis beim „II. Internationale Violine Competition Witold Rowicki in Memoriam" in Zywiec /Polen (2017).

 

Er nimmt regelmäßig Privatunterricht und besuchte Meisterkurse bei Prof. Ingolf Turban (Musikhochschule in München) und einen Meisterkurs für Kammermusik bei Prof. Sebastian Schmidt (Mandelring Quartett). Orchestererfahrungen sammelte Maximilian seit 2015 als jüngstes Mitglied (11 J.) im Europera Youth Orchester, in dem er als 1. Violine die Oper „Die Hochzeit des Figaro“ unter der Leitung von Bruno Weil bei der Jungen Oper Weikersheim begleitete.

 

2017 wurde er als jüngstes Mitglied in das Bundes Jugend Orchester aufgenommen und im selben Jahr bekam er eine Einladung zum Education Projekt mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Er konzertierte in der Saison 2017/18 als jüngstes Mitglied des Bundes Jugend Orchesters mit namenhaften Dirigenten z.B. Sir Simon Rattle, Thomas Neuhoff, in der Saison 2018/19 mit dem neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko.

Er spielt Werke von Schubert, Grieg und anderen, begleitet am Klavier von Haruyo Yamazaki. 

Fermín Villanueva
17. August 2020 und
31. Oktober
Albrecht Menzel
31. Dezember 2020

Der spanische Cellist Fermín Villanueva (*1993) ist mehrfacher nationaler und internationaler Preisträger, gewann u.a. 2014 den „Concurso Permanente Juventudes Musicales de España", den EMCY Preis der "European Union of Music Competitions for Youth" und ist Preisträger des Internationalen Wettbewerbs „Young Virtuosos“ (Sofia, 2015). Er wurde von der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“, von der Alexander von Humboldt-Stiftung, sowie der spanischen Gesellschaft AIE gefördert und ist ab 2019 offizieller Künstler der Spanischen Regierung.

 

2012 beendete er sein Studium an der Hochschule für Musik des Baskenlandes mit dem Bachelor, erwarb 2014 an Leipziger Hochschule für Musik und Theater den Master mit Auszeichnung, 2016 – 2018 folgte ein postgraduales Studium bei Prof. Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

 

Als Solist konzertierte er mit namhaften Orchestern Spaniens und Europas und bot Recitals in vielen Konzertsälen und bei internationalen Festivals: Internationales Ginastera Festival in Bangkok (2017), Tiroler Festspiele (2018), Ciutadellas Sommerfest auf Menorca (2018) Internationales Manuel de Falla Festival in Cádiz (2019). Villanueva ist leidenschaftlicher Kammermusiker und spielt in verschiedenen Orchestern (Gewandhausorchester, Wiener Symphoniker, Philips Symfonie Orkest). Seit September 2018 ist er stellvertretender 1. Solo-Cellist in der Magdeburgischen Philharmonie.

Albrecht Menzel, geb.1992 in Dresden, hat schon eine bemerkenswerte Karriere hinter sich. Sie begann 2007 als er beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ den 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl in der Kategorie Violine solo errang und den Eduard Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben erhielt. Albrecht Menzel ist mehrfacher 1. Preisträger nationaler und internationaler Violinwettbewerbe.

 

Als Solist gastierte er bei internationalen Festivals. Er spielte gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter u.a. in der Philharmonie Berlin und Luxemburg und gastierte mit der Künstlerin in den USA (Carnegie Hall, Kennedy Center Washington) und Kanada (Roy Thomson Hall Toronto).

 

Im November 2017 gab er sein Debut in der Elbphilharmonie Hamburg mit Schumann Violinkonzert. Der neue Konzertsaal war mit 2000 Besuchern ausverkauft. Sein Album „thoughts“ mit Werken „Die letzte Rose“ und „Erlkönig“ von Heinrich Wilhelm Ernst sowie Sonaten von Robert Schumann erschien 2015 bei dem Label Oehms Classics. 

Nun sieht er seinem England Debut mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vasily Petrenko entgegen. Albrecht Menzel spielt eine Violine von Antonio Stradivari (1709), eine Leihgabe der deutschen Stiftung Musikleben Hamburg.

 

Wir freuen uns Ihnen ein Konzert mit diesem großartigen Künstler am Reformationstag bieten zu können. 

Christina Brabetz
tba

Aufgewachsen in Kapstadt begann die 24-jährige Geigerin Christina Brabetz ihren musikalischen Werdegang im Alter von fünf Jahren. 2010 gewann sie den renommierten TONALi GRAND PRIX unter Ehrenpräsidentschaft Christoph Eschenbachs, den sie mit dem Abschlusskonzert in der Hamburger Laeiszhalle vor großem Publikum feierte. 2012 erhielt die junge Künstlerin den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Seit 2013 studiert sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Antje Weithaas und Prof. Kolja Blacher. Meisterkurse bei  Zakhar Bron, Lawrence Power, Gábor Takács-Nagy und Pamela Frank ergänzten ihre Ausbildung. ​​Highlights der Saison 17/18 waren Konzerte mit dem Staatsorchester Nürnberg, dem Göttinger Symphonie Orchester, sowie dem Cape Town Philharmonic Orchestra. 

2017 konzertierte die Künstlerin im ORF RadioKulturhaus. Die junge Künstlerin war zu Gast bei den Nürnberger Symphonikern, bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, beim Amsterdam Chamber Orchestra im Concertgebouw Amsterdam, bei der Sinfonietta Mainz und spielte eine ausgedehnte Konzerttournee mit dem Göttinger Symphonie Orchester.

Christina Brabetz spielte wiederholt bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, war zu Gast beim Schleswig-Holstein Musikfestival. Die Deutschen Stiftung Musikleben stellt Christina Brabetz eine Violine von Giambattista Guadagnini (Turin, 1779) aus dem Deutschen Musikinstrumenten Fonds zur Verfügung.​​

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